Wer erfolgreich sein will, braucht mehr, als gute Ideen

„Nur ein bisschen gründen“ ist wie Fussball ohne Tore

Wer erfolgreich sein will, braucht mehr, als gute Ideen.

 

… oder: was erfolgreiche Menschen anders machen.

Im Rahmen der Messe „Aufbruch 2018“ der Gründerregion Aachen und des Startercenter NRW bin ich als Redner zum Thema „Unternehmerpersönlichkeit“ mit von der Partie.

Unternehmer zu sein ist kein 9-5 Job. Unternehmer zu sein ist ein Lebensmodell. Eine Einstellung. Nur wenn du lebst und liebst was du tust, wirst du Erfolg haben. Doch es gibt einige Punkte, die erfolgreiche Menschen auf dem oft langen Weg zum Erfolg beachten. 5 von ihnen gebe ich dir heute als kleinen Wegweiser mit an die Hand.

1. Setze dir ZIELE

„Wer sein Ziel nicht kennt, darf sich nicht wundern, wenn er nicht ankommt.“ Am Anfang hat man Pläne, Ideen was man machen möchte, vielleicht sogar schon konkrete Vorstellungen, wie das Ergebnis auszusehen hat. Doch wenn es an die Umsetzung geht, dann braucht man Ziele. Klare, konkrete, messbare Ziele. Wir brauchen etwas, worauf wir hinarbeiten können. THINK BIG und überlege dir, was du tun musst, um diese großen Ziele zu erreichen. Je größer das Ziel, um so besser.

Dabei zählt: Geht nicht, gibt´s nicht! Frage dich immer – was muss ich tun, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Breche es auf den kleinsten Nenner runter und schaffe die Voraussetzungen.

2. Arbeite an deinem MINDSET

„Das Kind ist nicht dumm, es ist nur faul“ – ein Satz, der sich in meinen Schulzeugnissen vom Anfang, bis zum Ende durchzieht. Das Ergebnis? Ich fühlte mich bis vor einigen Jahren permanent unter Druck gesetzt, nicht genug für meinen Erfolg zu tun. Dabei hätte man vielleicht einfach nur mal genauer hinschauen sollen, warum das Kind „faul“ ist.

„Geld verdirbt den Charakter“ – auch ein klassischer Glaubenssatz, den man irgendwann in der Kindheit bei Oma und Opa oder anderen Erwachsen aufgeschnappt hat. Das Ergebnis? Eine innere, unbewusste Blockade, auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit. Wer möchte schon einen verdorbenen Charakter?

„Übermut kommt vor dem Fall“ – Was für ein besch… Satz! Sollen wir alle in unserer bequemen und sicheren Komfortzone bleiben? Nur wer mutig ist, hat die Chance auch erfolgreich zu sein.

Und ihr werdet vielleicht erstaunt sein, aber ob euer Produkt erfolgreich wird oder nicht, hängt zu 2/3 von eurer eigenen Persönlichkeit ab.

3. Achte auf dein UMFELD

Du kennst das sicher. Du bist voller Euphorie, voller Tatendrang und Pläne. Dann erzählst du deiner Familie oder deinen Freunden von diesen tollen Plänen, und schon kommen die „ja, aber´s…“ Die Zweifler, die Nörgler, die, deren Grenzen enger sind als deine. Wenn du etwas erreichen möchtest, dann ist das Umfeld, in dem du dich bewegst, ein sehr entscheidender Faktor des Erfolgs. Suche dir Menschen, die ähnliche Ziele haben oder dich auf dem Weg zum Ziel begleiten. Mentoren, Netzwerke. Suche dir Menschen die dort sind, wo du hin willst und lerne von ihnen.

Und wenn du keine Lust auf dumme Kommentare aus dem restlichen Umfeld hast, dann gebe ich dir einen Rat: Erzähle einfach nichts. Das ist die beste Methode, um die negativen Kommentare fernzuhalten.

4. Hab keine Angst vorm SCHEITERN

Gerade bei uns in Deutschland ist die Option zu scheitern überhaupt nicht akzeptabel. „Was sollen die Leute denken?“ „Es haben ja alle nur darauf gewartet, dass du scheiterst.“ „Das persönliche Ego ist angekratzt…“ etc. Die Liste könnte ich wohl noch ein wenig weiter ausführen.

Doch schau dir erfolgreiche Menschen an. Wieviele Versuche mussten sie unternehmen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen? Wie oft haderten sie mit sich? Wie oft fällt ein Kleinkind bei den ersten Gehversuchen auf die Knie? Wie oft landet ein Sportler auf den hinteren Plätzen, bis er ganz oben ist? Erfolg ist wie die Spitze des Eisberg. Der beschwerliche, lange, oftmals steinige Weg ist unter der Wasseroberfläche versteckt.

Wenn du scheiterst, dann lerne daraus. Analysiere, justiere neu. Nimm die Erfahrungen und lauf weiter.

5. Nimm dir AUSZEITEN

Mach mal Pause. Körper und Geist brauchen Auszeiten. Gerade als Unternehmer bist du immer und überall gefordert. „Von nix kommt nix“ – auch so ein Glaubenssatz. Dabei ist es um so wichtiger, sich bewusst Auszeiten zu schaffen. Du wirst sehen, dass die Arbeit nach der Auszeit wieder viel leichter von der Hand geht. Du bist kreativer, Probleme lösen sich leichter, und oftmals hat man gerade in den Auszeiten die besten Einfälle – so geht es mir jedenfalls.

 

Und nun noch ein Tipp von mir: Sei immer du selbst! Lass dich nicht in die Normen anderer drängen. Wenn da jemand kommt und sagt: „so geht das nicht“, dann denke immer daran, es sind seine Grenzen – nicht deine!

 

Ich wünsche dir viel Erfolg!

 

P.S. Der Original-Titel dieses Vortrages lautete im Übrigen: „Nur ein bisschen gründen“ ist wie Sex ohne Orgasmus… Im Druck muss sich der Titel wohl aus Versehen geändert haben. Konventionen und so, ihr versteht 😉

 

 

Fotoquelle: https://pixabay.com/de/schreibtisch-arbeit-b%C3%BCro-gesch%C3%A4ft-3139127/

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